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Ausstellungsdauer: 07.Nov. 2020 – 23.Jan. 2021

Artists after Eighty

 

The Final Show

Große Gruppenausstellung

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Die Galerie Linde Hollinger präsentiert als großes Finale ihrer Ausstellungsreihe „Artists After Eighty“ eine Gesamtschau mit ausgewählten Werken, die in den vergangenen Monaten gezeigt wurden. Die Schau wird durch Arbeiten von Künstlerinnen und Künstlern ergänzt, die das Ausstellungsmotto als Überblicksschau erweitern und somit die vielfältige Galerietätigkeit der letzten dreißig Jahre dokumentieren. Wie innovativ und facettenreich die abstrakt geometrische und insbesondere die konstruktiv konkrete Kunst war und nach wie vor ist, lässt sich zum einen am Ausstellungsprogramm der Galerie ablesen, zum anderen zählen die Künstlerinnen und Künstler, die von der Galerie vertreten und deren Kunstschaffen über die vielen Jahre immer wieder im Haus und auf Messen gezeigt wurde, mittlerweile zu bedeutenden Vertreterinnen und Vertretern der gegenstandslosen Abstraktion in der neueren Kunstgeschichte.

   

Es sind Künstlerinnen und Künstler wie Vera Molnar, Manfred Mohr, Diet Sayler, Werner Bauer, Gert Riel, Horst Bartnig. Hellmut Bruch etc., die in bedeutenden Museen und Sammlungen national und international Eingang gefunden haben. Nach Abschluss dieses Ausstellungszyklus ist aus organisatorischen Gründen erst gegen Ende des kommenden Jahres noch eine Schau mit Werken von Inge Dick geplant, die das Programm formal und inhaltlich abrunden wird. 

   

Die Galeristin Linde Hollinger, die ein Kunststudium an der Stuttgarter Akademie für bildende Künste abgeschlossen hat und als Studentin im Atelier von Anton Stankowski arbeitete, hat ihrer Liebe zur abstrakten Kunst zur Profession gemacht und ist den in- und ausländichen Künstlerinnen und Künstlern ihrer Galerie beruflich wie privat eng verbunden: „Die Kontakte und Begegnungen sowohl mit den Kunstwerken als auch mit den Künstlerinnen und Künstlern selbst sind ein wesentlicher Bestandteil meines eigenen Lebens geworden. Ich möchte das nicht missen, weil es mich immer wieder glücklich macht und mich in vielen Aspekten intellektuell und emotional ungeheuer bereichert.“

   

Aufgrund ihrer persönlichen Begeisterung und ihren galeristischen Aktivitäten konnte Linde Hollinger vielen Interessenten und Sammlern Kunstwerke vermitteln und diese in bedeutenden Museen und öffentlichen wie privaten Sammlungen platzieren, wie z.B. ganz aktuell eine Werkschau von Vera Molnar, die ab Mitte Oktober im Museum Ritter in Waldenbuch zu sehen ist. Auch in der Metropolregion Rhein-Neckar war die Galerie in der Vergangenheit mit einigen Kooperationen mit Institutionen wie dem Wilhelm-Hack-Museum in Ludwigshafen oder den Kunstvereinen in Mannheim und Speyer beteiligt.

   

Die abstrakt geometrische Kunst entwickelte neben der Malerei und Grafik auch Richtungen wie die kinetische Kunst, die Computerkunst und die Lichtkunst. Gewiss liegen die Wurzeln dieser Kunstrichtungen auch in der suprematistischen und konstruktiven Kunst der ersten Jahrzehnte des vorigen Jahrhunderts. Doch gerade die Künstlergeneration, die in der Reihe „Artists After Eighty“ vertreten sind, haben der Idee der gegenstandslosen Abstraktion ein breites Spektrum an Gestaltungsmöglichkeiten hinzu gefügt, was in der großen Überblicksschau anhand der vielen, ja vielfältigen, künstlerischen Positionen deutlich zu se- hen sein wird. Freuen sie sich auf ein besonderes Ausstellungshighlight in den letzten Monaten dieses und zu Beginn des kommenden Jahres.

   

Dirk Martin

 
 

Artists After Eighty

   

As the grand finale of its ‘Artists After Eighty’ exhibition series, the Galerie Linde Hollinger is presenting an overall view with a selection of the works shown over the past months. Additional pieces by the artists will be included that expand upon the show’s motto as a survey exhibition, thus documenting the gallery’s multifaceted activities over the past thirty years. The gallery’s exhibition programme demonstrates how innovative and varied abstract geometrical and especially constructive concrete art was and still is. The gallery’s artists have in the meanwhile advanced to become some of the leading exponents of non-representational abstraction in the recent history of art.  These include such artists as Vera Molnar, Manfred Mohr, Diet Sayler, Werner Bauer, Gert Riel, Horst Bartnig and Hellmut Bruch etc., whose works have found their way into national and international museums and collections. Following the conclusion of this exhibition cycle, a show featuring works by Inge Dick, which will round off the programme in terms of form and content, is planned for late next year due to organisational considerations.

   

The art dealer Linde Hollinger, who graduated from the Stuttgart Academy of Art and Design and worked as a student in Anton Stankowski’s studio, turned her love for abstract art into her profession and has maintained close personal and professional ties to the artists she represents in her gallery: ‘Contacts and encounters with works of art as well as with the artists themselves has become an essential part of my life. I would not want to do without it because it brings me much joy and in many regards has enriched my life both intellectually and emotionally.’ 

   

Because of her personal enthusiasm and her activities as an art dealer, Linde Hollinger has been able to act as an intermediary between artist and museum as well as public and private collections. As an example, a monographic exhibition dedicated to the work of Vera Molnar has been on show since October at the Museum Ritter in Waldenbuch. In the Rhein-Neckar metropolitan area, the gallery cooperated in the past with such institutions as the Wilhelm-Hack-Museum in Ludwigshafen as well as the Kunstverein Mannheim and the Kunstverein Speyer. 

   

Along with painting and graphics, abstract geometrical art also developed tendencies like kinetic art, computer art and light art. The roots of these artistic directions surely also rest in the Suprematist and Constructivist art of the first decades of the 20th century. As the many diverse works on view in ‘Artists After Eighty’ clearly demonstrate, it is especially the generation of artists represented in this large-scale survey exhibition who added a wide range of creative possibilities to the idea of non-representational abstraction. We hope you will enjoy this special exhibition highlight of the final months of this year and at the start of the coming year.

   

Dirk Martin

 

Künstler der Ausstellung

Artists from the exhibition:

 

Werner Bauer - Horst Bartnig – Bob Bonies - Hellmut Bruch – Inge Dick - Gerhard Frömel –  Tibor Gayor – Camille Graeser – Niko Grindler – Ingrid Hornef – Dora Maurer – Manfred Mohr - François Morellet – Vera Molnar – Marcello Morandini - Gert Riel - Bernhard Sandfort –  Diet Sayler – Hans Schork – Klaus Staudt – Ludwig Wilding – Turi Simeti – Peter Staechelin –  Erwin Steller – Shizuko Yoshikawa - u.A.

 

 

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