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Ausstellungsdauer 01. Okt – 05. Nov 2022

Christiane Grimm

Installation - Wandobjekte - Skulpturen

Werner Bauer

Wandobjekte - Skulpturen

Vernissage

Sa. 01. Oktober 16.00 Uhr
So. 02. Oktober 11.00 – 14.00 Uhr

Christiane Grimm

Auf ihre Installationen „Solar Wind“ (2019) und „La vie secrète des couleurs“ folgt nun in diesem Jahr die Installation „Resonanzraum“, die vom Anfang Mai bis Ende Juni in Taipeh zu sehen war. Wie auch zuvor wird ein Teil unseres Ausstellungsraumes im Gewölbe wieder einmal zum eigentlichen Bildraum, in den der Besucher eintreten und sich darin bewegen und agieren kann. Die Installation besteht aus drei Flächen, die einen dreieckigen Grundriss bilden. Zwei Spiegelflächen, gold- und gelbfarben, und eine transparente Fläche aus geripptem Plexiglas bilden ein offenes räumliches Gefüge. Lichtsäulen, die im Inneren mit Abstand vor den Flächen platziert sind, beleuchten die Szenerie. Der Besucher, der die ‚Bühne‘ betritt, wird Teil des Bildgeschehens und beeinflusst aktiv die Wahrnehmung des Betrachters, der dieses von außen beobachtet. Was sich durch die Interaktion mit dem Kunstwerk ändert, kann einerseits durch einen Rollentausch erfahren werden, andererseits bietet das Erlebte die Möglichkeit, sich über die wahrgenommenen visuellen Phänomene auszutauschen.

Diese aktive Partizipation lässt den Betrachter erahnen, was bei den ausgestellten Bildobjekten Christiane Grimms passiert, die sich je nach Beleuchtung und Blickwinkel immer wieder zu verändern scheinen. Bei einer neuen Werkgruppe hat die Künstlerin Farben ausgewählt, die auf Schwarzlicht reagieren und stark leuchten, wodurch sich der Ausdruck des Kunstwerkes völlig verändert. Bei anderen Werken sind neben opaken Farbflächen farbige Spiegel gesetzt, die das Umgebungslicht reflektieren. Christiane Grimm hat aufgrund eines vielfältigen Farb-, Material- und Formenspektrums und der Anwendung verschiedenster Kompositionsprinzipien im Laufe der letzten Jahre eine enorme ästhetische Variabilität entwickelt, die charakteristisch für ihr Kunstschaffen geworden ist.


Werner Bauer

Die ausgewählten Werke die wir zeigen, sind in ihrer Bandbreite der verschiedenen künstlerischen Ausdrucksweisen eine Hommage an den Künstler Werner Bauer, der im Mai vergangenen Jahres verstorben ist. Mit den präsentierten Beispielen, die ab den 1980er bis in die 2010er Jahre entstanden sind, geben wir einen kleinen Überblick über das vielfältige Schaffen eines bedeutenden und vielbeachteten Künstlers der konstruktiv-konkreten Kunst. Er bereicherte diese Stilrichtung, indem er seine geometrisch-abstrakten Bildfindungen mit ungewöhnlichen Materialien in Werke umsetzte, die über das hinausgingen, was unter Bild und Plastik zu verstehen ist. Seine Objekte realisierte er mit industriell gefertigten Materialien: Acrylglas, Silikon, Lichtsammelfolie, Acrylfolie, O.L.F.- Folie. Wesentlich für seine künstlerische Intention war, natürliches oder künstliches Licht in die Gestaltung und Formgebung mit einfließen zu lassen, so dass es zu Lichtbrechungen und damit immer wieder zu optischen Veränderungen kam. Statisches wird dynamisch, so auch bei seinen kinetischen Objekten. Werner Bauer erwarb sich mit zahlreichen Ausstellungen und Kunst im öffentlichen Raum-Projekten große Aufmerksamkeit und Anerkennung, was zuletzt auch 2014 mit dem Kunstpreis des Saarlandes gewürdigt wurde.



Sie können uns zu den normalen Öffnungszeiten besuchen:
Do–Sa, 13 –17 Uhr oder
einfach anrufen/mailen und einen Termin vereinbaren. Wir sind da.

 

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